winterträume: mit dem jungen an einem einsamen schönen ort vorm kaminfeuer nackt schmusen.
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mistress und m. bekommen eine neue kommode. sie ist nicht wirklich neu und sieht im prinzip auch gleich aus (im kleinen schlafzimmer aber auch: besser!) außerdem wieder einiges an sachen abgeworfen.
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nicht nur für andere werken. zeichnen vorm schlafengehen, mit etwas zeitverschiebung auch veröffentlichen. vielleicht endlich wieder gewohnheit draus machen? besser nicht zu früh versprechen, aber mistress fände das schön.
NM: frisör!
ABEND: hafenjunge
MORGEN: noch viel zu tun
FR: geschenkter tag, mistress muss nicht ins büro. wäschewaschen + weihnachtsdeko ab. der baum sieht jetzt kahl aus
SA: laden laden laden. den ganzen nachmittag und abend mit dem jungen gemalt, umgebaut, aufgeräumt. black (tiefschwarz!) lässt sachen verschwinden und macht den raum fast quadratisch. mistress ist stolz auf laden und gemeinsamen aktionismus!
SO: mistress guckt alte briefe durch und lacht sehr über manche (auf wendy briefpapier!). essen, liegen, gutseinlassen. katzenmädchen.
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(mistress gleitet am schaukelstuhl ins wochenende. ohne den laden und alles was dazugehört mag sie es sich nicht mehr vorstellen. (bloß die wohnung ist manchmal ein bisschen stiefkind.))
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(mistress ist müde und ein bisschen betrunken und sehr satt. nach ein bisschen ausgehen (café jersey) noch mal spaghetti gekocht. am morgen war sie langsam bzw. hat ganz lang gebraucht mit aufstehen, frühstücken, baden, anziehen und rausgehn. dann aber fleißig + beim training war mistress auch.)
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(mistress zieht sich warm an. als sie morgens aufgestanden ist war es draußen weiß und die fahrräder sehen im schnee ganz wundervoll aus.
ein tag im büro: dokumente zusammenfügen, denken, schreiben, den spagat machen zwischen 2 erfahrenen* frauen die aber beide nicht greifbar sind. in den laden hopsen und markus helfen weil die bude voll mit studenten ist. nochmal büro und dann nurmehr sofa, laptop + zum kochen aufraffen. der junge riecht gut als er spät nachhause kommt!)
* korr. sü
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(mistress macht erste versuche mit dem pinken board. es ist wie für sie gemacht. außerdem: arbeiten, dann ab 6 im laden rumhängen, süsü hat hotdogbrötchen gebacken und franzbrötchen, ein tag (abend) mit viel grübeln, wie schon die letzten tage auch, auf der suche nach einem plan, einer idee, einem platz. lust, dinge anzugehen. hänge grad ein wenig in der luft, was steckt dahinter? früh ins bett, dann plauderei, gintonics + jetzt zeichnen: ende gut!)
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(mistress und der junge schmiegen sich aneinander. mistress spürt heute die anstrengungen der woche, auch wenn alles gut ging. das gewicht auf ihren schultern hat sich in ein paar tränen aufgelöst. auch in freudentränen.)
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(mistress ist ein fleißiges bienchen im büro. und abends hafenmädchen. und dazwischen bring sie sich und alle guten spökes dahin, wo sie gebraucht werden.)
edit 1.dez: der junge ist wieder im 21. stock. anderer turm, andere aussicht. diesmal wirds gut.
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(am freitag vom jungen eine kleine schultüte bekommen – yay! gestern seinen geburtstag gefeiert, zuhause + im laden, laden wieder wie neu! heute hat mistress den nachmittag auch dort verbracht, sachen zurückräumen, umbauen. gerührt sein, weils so heimelig ist und weil die gäste sich so freuen, dass es den hafenjunge und sein mädl (wieder) gibt. im kopf ist die urlaubsentspannung wieder über bord gegangen, leichte verzweiflung über all den dingen, die mistress machen möchte. abend: patrick wolf hören + zeichnen.)
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(mistress ist aus den ferien zurück und ist in ihrer wohnung noch fremd. morgen wieder ins büro, ein gefühl von schulanfang + herbstbeginn.)
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(notiz: die bayrische kuh yvonne, eigentlich aus kärnten, ist ausgebüxt und treibt sich seit juni (!) im wald + der gegend herum. mistress stellt sich vor, wie yvonne sich gegen rehe, hirsche und füchse behaupten muss.) (muaßd lei laafn, da zug hod scho pfiffn!)
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(einander glücklich machen)
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(ein gleißender sommernachmittag. mistress denkt übers nichtstun nach, und dass das wahrscheinlich schon mal leichter fiel. gestern war mistress baden, heute mag sie sich nicht recht bewegen, mit dem zeichnen kommt ruhe. der vormittag ging für ein unleidiges buch drauf – ein krimi, der keiner war, sondern kurzgeschichten. mistress tapfer bis zur letzten seite, aber da kam nichts mehr.)
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(mistress liegt in der wiese und sieht in den wolken ständig neue tiere, formen und fabelwesen.)
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(mistress sieht aus dem fenster auf den fluss und leuten zu. und auf einen alten (sehr alten) brotofen, der befeuert wird. das brotbacken so begeistert sie sehr. mistress stromert durchs ruhige haus, liest zeitung und denkt nach. zum 2. kaffee des tages wacht der junge wieder auf und kriecht aus den decken. mistress hat den ersten nachmittag hier verschlafen – das bett ist ein guter platz.)
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